Gemeinsame Photovoltaikanlage führt nicht zu gewerblichen Einkünften

Die gewerblichen Einkünfte aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen färbt bei Erbengemeinschaften oder ehelichen Gemeinschaften nicht auf die Vermietungseinkünfte ab.

Erzielt eine Personengesellschaft als Mitunternehmerschaft (KG, OHG, GbR etc.) Vermietungseinkünfte als auch gewerbliche Einkünfte durch Betrieb einer Photovoltaikanlage, färben die gewerblichen Einkünfte auf die Vermietungseinkünfte ab. Daher erzielt diese Personengesellschaft insgesamt gewerbliche Einkünfte, die der Gewerbesteuer unterliegen. Nach einer Verfügung...

Ist eine fortlaufende Rechnungsnummer erforderlich?

Die Vergabe der Rechnungsnummern bleibt dem Rechnungsaussteller überlassen.

Damit die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer abgezogen werden kann ist u.a. eine ordnungsgemäße Rechnung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes erforderlich. Das Umsatzsteuergesetz schreibt vor welche Angaben eine solche Rechnung erhalten muss. Dabei ist auch eine einmalig vergebene fortlaufende Rechnungsnummer...

Unternehmensteuerreform: Die Gewerbesteuer als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe

Ab 2008 ist die Gewerbesteuer nicht mehr als Betriebsausgabe absetzbar. Außerdem wird die Bemessungsgrundlage zur Gewerbesteuerermittlung deutlich erweitert.

Ausgangspunkt für die Ermittlung der Gewerbesteuer ist der Gewinn, der im Rahmen der Einkommen- oder Körperschaftsteuer ermittelt wird. Bei der Ermittlung des Gewerbeertrages sind dem Gewinn bestimmte Beträge wieder hinzuzurechnen, die bei der Gewinnermittlung abgezogen wurden. Ab 2008 mindert die...

Unternehmensteuerreform: Vom Halbeinkünfteverahren zum Teileinkünfteverfahren – Die Besteuerung von Dividendeneinkünften ab 2009

Im Rahmen der Unternehmensteuerreform findet eine Absenkung des Körperschaftsteuersatzes auf 15 % ab 2009 statt. Gleichzeitig wird auf der Ebene der Anteileigner das Halbeinkünfteverfahren abgeschafft und durch das Teileinkünfteverfahren und die Einführung der Abgeltungsteuer ersetzt.

Gewinne aus Kapitalgesellschaften werden auf der Ebene der Gesellschaft mit Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer belastet. Zudem ist die Besteuerung dieser Gewinne auf der Ebene des Anteilseigners zu prüfen. Ist der Anteilseigener eine Kapitalgesellschaft findet grundsätzlich eine Steuerfreistellung gem. § 8b...

Der Verzicht auf ein Vorkaufsrecht an einem Grundstück ist nicht umsatzsteuerbefreit

Der Verzicht auf ein Vorkaufsrecht führt zur Umsatzsteuer.

Im vorliegenden Fall wurde ein Grundstück mehrfach veräußert. Dabei ließ sich der ursprüngliche Besitzer ein Vorkaufsrecht einräumen. Beim letzten Verkauf jedoch verzichtete er gegen Entgelt auf dieses Vorkaufsrecht. Das Finanzamt hielt diesen Verzicht gegen Entgelt für eine steuerbare und steuerpflichtige...

Keine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung bei Übertragung eines zu bebauenden Grundstücks

Nur die Veräußerung eines bebauten Grundstücks führt nicht zur nicht steuerbaren Geschäftsaufgabe.

Im vorliegenden Fall hatte die A-GbR von der B-GbR ein Grundstück unter der Bedingung gekauft, dass die B-GbR das Grundstück mit Bowlingbahnen und Gaststätte bebauen sollte. Das Grundstück wurde dann mit den Aufbauten betriebsbereit übergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt mietete...

Ganz pingelig bei Geschenken

Nichts im Leben wird wirklich geschenkt

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Bedeutung und Abzugsfähigkeit von betrieblich veranlassten Geschenken an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer hinweisen. Grundlage dafür ist das Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 29.04.2008. Nach aktuellen Informationen aus der Oberfinanzdirektion Magdeburg wird den Geschenken bei Betriebsprüfungen...

Steuerbegünstigte Betriebsveräußerung auch bei beratender Tätigkeit für den veräußerten Betrieb

Die Veräußerung des Betriebs ist steuerbegünstigt, auch wenn anschließend Beratungsleistungen für diesen Betrieb ausgeführt werden.

Im Streitfall hatte der Kläger seinen Betrieb an einen Mitarbeiter veräußert und einen Beratungsvertrag mit diesem abgeschlossen. Das Finanzamt versagte ihm daher den Freibetrag des § 16 EStG und behandelte den Veräußerungsgewinn auch nicht als außerordentliche Einkünfte i.S.d. § 34...

Ausschüttungsbelastung auch bei einer Kapitalgesellschaft in Liquidation

Gewinnausschüttungen für abgelaufene Wirtschaftsjahre sind auch für in Liquidation befindliche Kapitalgesellschaften möglich.

Im Streitfall beschloss eine Kapitalgesellschaft die Auflösung der Gesellschaft mit einem Abwicklungszeitraum beginnend ab 1. Juli 2000. Im Juni 2001 wiederum wurde eine Gewinnausschüttung für das Rumpfwirtschaftsjahr 1. Januar bis 30. Juni 2000 beschlossen. Im August 2001 wurde die Ausschüttung...

Ambulante Pflegedienste umsatzsteuerbefreit

Bieten ambulante Pflegedienste auch hauswirtschaftliche Dienstleistungen an, fallen auch diese unter die Umsatzsteuerbefreiung.

Die Umsätze durch Haushaltshilfen einer Einrichtung zur ambulanten Pflege kranker und pflegebedürftiger Personen sind unter Beachtung der Voraussetzungen des § 4 Nr. 16 e UStG umsatzsteuerfrei. Im Streitfall ging es um eine solche Einrichtung in Form einer GmbH. Die GmbH...