Strafe muss sein

Steuerhinterziehung wird bestraft, auch wenn nationales Recht die Strafe nicht vorsieht.

Hier ging es um Kläger, die in den Niederlanden Ware (Mobiltelefone u.a.) von dortigen Unternehmern kauften und diese an Unternehmen außerhalb der Niederlanden verkauften. Die Kläger behandelten die Lieferungen als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen und zogen die Vorsteuer aus den Eingangsrechnungen...

Vorsteuerabzug ohne Rechnung

Was tun, wenn die Originalrechnung perdu ist?

Dieses Spiel kennen alle Unternehmer: Die Umsatzsteuer aus Eingangsrechnungen kann nur dann als Vorsteuer geltend gemacht werden, wenn eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt. Hier ging es um den folgenden Fall: Das Finanzamt stritt sich mit dem Kläger um die Höhe des...

Wohnmobil im Betriebsvermögen

Ein Sommermärchen: Das Wohnmobil im Betriebsvermögen.

Das Steuerrecht sieht die Möglichkeit vor, dass ein Wirtschaftsgut, das teilweise betrieblich und teilweise privat genutzt wird, dem Betriebsvermögen zuzuordnen. Es handelt sich dann um ein sog. gemischt genutztes Wirtschaftsgut das dem sog. gewillkürten Betriebsvermögen zugeführt wird. Die Voraussetzung ist,...

Betriebskantine ohne Vorsteuerabzug

Tut der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern etwas Gutes, ist die Vorsteuer pfutsch.

Unternehmer sind grundsätzlich dann zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn die Vorsteuer auf eingehende Leistungen entfällt, die für das Unternehmen sind und damit wiederum zu Leistungen führen, die Umsatzsteuer auslösen. Der Vorsteuerabzug fällt dann flach, wenn der Unternehmer bereits bei Leistungsbezug beabsichtigt,...

Vorsteuerabzug aus Mieten

Bei dem Vorsteuerabzug aus Mieten sind Bedingungen zu erfüllen.

Der Betreiber eines Fotolabors (Kläger) war in gemieteten Räumen tätig. Die Miete hierfür wurde jedoch recht unregelmäßig gezahlt, sodass das Finanzamt den Vorsteuerabzug aus den Mieten nicht anerkennen wollte. Denn bei dem Vorsteuerabzug aus diesen Dauerrechnungen (Mietvertrag) ist die regelmäßige...

Kein Vorsteuerabzug für die Zweigniederlassung

Existiert in Deutschland nur eine Zweigniederlassung gibt es Probleme beim Vorsteuerabzug.

Hat ein Unternehmer von einem anderen Unternehmer eine Rechnung erhalten, in der über Leistungen zwischen den beiden Unternehmen abgerechnet wird und die offensichtlich korrekt ausgestellt ist, scheint alles in Ordnung. Es können sich aber noch andere Probleme für den Unternehmer...

Private Pkw-Nutzung bei Kleinunternehmern

Die private Pkw-Nutzung unterliegt für Kleinunternehmer nicht der Umsatzsteuer.

Das Umsatzsteuergesetz kennt die Kleinunternehmer, die keine Umsatzsteuer abführen müssen, sofern sie bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Zwar besteht für diese Kleinunternehmer die Möglichkeit zur Regelbesteuerung zu optieren, doch lohnt sich dies nur, wenn die Vorsteuer überwiegt. Hier ging es um...

Umsatzgrenzen des Kleinunternehmers

Wie sind die Umsatzgrenzen für Kleinunternehmer zu ermitteln?

Das Umsatzsteuerrecht kennt die sog. Kleinunternehmer, die auf die Umsatzsteuer verzichten können. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Jahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht...

Rechtsform des Rechnungsempfängers

Führt die Falschangabe der Rechtsform des Rechnungsempfängers zu Verwechselungsmöglichkeiten, ist der Vorsteuerabzug gefährdet.

Eine Stolperfalle ist immer wieder das Problem mit den korrekten Rechnungen. Sind diese nicht ordnungsgemäß droht regelmäßig der Ausschluss des Vorsteuerabzugs für den Rechnungsempfänger. Im vorliegenden Fall ging es um die vollständige und korrekte Bezeichnung des Leistungsempfängers. Dies ist eine...