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Die Gewerbesteuer wird von den Gemeinden erhoben. Ihnen stehen die Einnahmen aus der Steuer zu. Die Gewerbesteuer ist eine lukrative Einnahmequelle, da jeder Gewerbebetrieb diese Steuer aufbringen muss. Geht es den Unternehmen schlecht, leidet auch der Haushalt einer Gemeinde oder Stadt darunter.
Der Gewerbesteuerhebesatz ist auf den Gewerbesteuermessbetrag anzuwenden, der vom Finanzamt festgesetzt wird. Die Hebesätze sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, doch kann grundsätzlich gesagt werden, dass die großen Städte die höchsten Hebesätze kassieren. Der Mindesthebesatz beträgt 200%.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat eine Hebesatzumfrage gestartet, die für eine Standortwahl interessant sein könnte. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite der DIHK veröffentlicht.
Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass die Gemeinden im allgemeinen ihre Hebesätze zum dritten Mal in Folge erhöht haben. Durchschnittlich um drei Prozent auf 441 Prozent. Die Grundsteuer B wurde ebenfalls erhöht, um satte neun Prozent auf 526 Prozent.
Die teuersten Gemeinden sind die Stadt Oberhausen mit 520 Prozent und Berlin mit 810 Prozent.
Die Gemeinden sind klamm und brauchen das Geld. Doch den Unternehmen fehlt das Geld ebenfalls. Mittelständische Unternehmen bezahlen aufgrund der Hebesatzerhöhungen der letzten Jahre etwa 14.000 Euro mehr als noch vier Jahre zuvor.

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