Schwangere können ihre Kosten eventuell von der Steuer absetzen.

Viele Kosten die mit einer Schwangerschaft zusammenhängen, muss das Finanzamt als Krankheitskosten und damit als außergewöhnliche Belastungen anerkennen.

Denn der Fiskus stuft eine Schwangerschaft als Krankheit ein- was für Steuerpflichtige von Vorteil ist. Hierzu gehören etwa Ausgaben für bestimmte Untersuchungen beim Arzt, die Kursgebühren für die Geburtsvorbereitung, die Kosten durch die Hebamme, offene Rechnungen für Medikamente und die Kosten, die durch die Fahrt zur Entbindung in der Klinik entstanden sind.

Einziger Wermutkosten ist, dass bei außergewöhnlichen Belastungen nur Kosten anerkannt werden, die höher sind als die zumutbare Belastungsgrenze im jeweiligen Kalenderjahr.

Umso mehr sollten Rechnungen gesammelt und aufbewahrt werden, weil dann häufig ein hoher Betrag zusammen kommt. Das gilt vor allem, soweit noch andere Ausgaben für die Gesundheit angefallen sind etwa durch Behandlungen beim Zahnarzt, für die die Krankenkasse nicht aufkommt.