© Marvin Gerste - Fotolia.com

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Zuweilen kommt es bei Finanzämtern vor, dass sie nach Abgabe einer Steuererklärung aus Versehen im Steuerbescheid von einem Guthaben ausgehen, obwohl dem jeweiligen Steuerzahler das gar nicht zusteht. So etwas kann etwa aufgrund eines Rechenfehlers passieren.

Wer ein solches Versehen entdeckt, braucht normalerweise nicht von sich aus tätig zu werden. Denn Steuerzahler brauchen gewöhnlich nicht das Finanzamt über Fehler aufzuklären. Allerdings muss der Steuerpflichtige damit rechnen, dass das Finanzamt von sich das Geld zurückfordert. Das darf es zumindest bis zum Eintritt der Festsetzungsverjährung nach gewöhnlich 5 Jahren.

Das gilt allerdings nicht immer. Macht der Steuerzahler in seiner Steuererklärung unzutreffende Angaben etwa zu seinen Einkünften oder zu Werbungskosten, muss er dies dem Finanzamt womöglich mitteilen. Dies gilt jedenfals, soweit das Finanzamt ihm dadurch Geld zuspricht, das ihm eigentlich nicht zusteht. Ansonsten könnte hierin eine Steuerhinterziehung liegen.

Betroffene Steuerzahler sollten am besten ihre Steuererklärung gründlich auf Fehler untersuchen. Sollten Sie aufgrund von zuzutreffenden Angaben einen Betrag ausbezahlt bekommen, sollten sie sich am besten an Ihren Steuerberater wenden.