© runzelkorn - Fotolia.com

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Bislang erkannte das Finanzamt nur nur die Renovierung sowie Modernisierung einer Wohnung als haushaltsnahe Handwerkerleistungen an (auch Schönheitsreparaturen). Wer hingegen Wohnraum erweiterte z.B. durch die Vergrößerung der Terrasse oder einen neuen Balkon hatte das Nachsehen.

Dies ist jetzt anders geworden. Jetzt müssen Arbeiten von Handwerkern etwa für den Anbau eines neuen Wintergartens beim Steuerabzug berücksichtigt werden. Dies ergibt sich aus einem Anwendungsschreiben der Finanzverwaltung vom 10.01.2014 zu § 35a EstG (IV C 4 S 2296 b/07/0003 :004), das sehr ausführlich geschrieben ist. Die Lektüre kann sich lohnen, weil darin detailliert einzelne Fälle genannt werden.

Diese Vergünstigung gilt auch für verangegangene Jahre, soweit noch kein rechtskräftiger Steuerbescheid vorliegt. Hier lohnt sich gegebenenfalls ein Einspruch.

Wichtig ist, dass Sie an die Handwerker keine Barzahlung leisten, sondern den Betrag aufgrund einer ordnungsgemäß ausgestellten Rechnung überweisen. Ansonsten entfällt die Abzugsmöglichkeit.