Vorliegend war ein Pfarrer für eine Kirchengemeinde tätig. Dafür bekam er von seinem Arbeitgeber eine

Dienstwohnung zur Verfügung gestellt. Neben der Miete wurde von seinem Einkommen auch eine Pauschale für Schönheitsreparaturen einbehalten.

Diese wollte der Pastor jetzt von der Steuer absetzen und gab sie daher in seiner Steuererklärung unter Handwerkerleistungen an.

Als das Finanzamt diese Ausgaben nicht im Steuerbescheid aberkannte, klagte er. Doch der Bundesfinanzhof wies seine Klage ab.

Der Steuerbeschonus als Handwerkerleistungen kommt nur dann in Betracht, soweit auch tatsächlich Zahlungen an Handwerker geleistet wurde. Demgegenüber ist die einbehaltene Pauschale nicht abzugsfähig.Das Aktenzeichen dieser Entscheidung lautet: VI R 18/10.

Als Mieter sollten Sie sich am besten an Ihren Vermieter wwenden und sich von diesem eine  Bescheinigung für die Vorlage beim Finanzamt erstellen lassen. Und denken Sie dran: Sie dürfen diese Beträge niemals bar zahlen, weil sie dann nicht vom Finanzamt berücksichtigt werden dürfen.