Vorliegend war ein Arbeitnehmer der Besitzer eines Eigenheims. Doch infolge einer Versetzung an einen neuen Arbeitsplatz konnte er nicht darin wohnen bleiben, sondern musste in einen anderen Ort ziehen. Dies war für den Steuerzahler von großem Nachteil, weil er das Einfamilienhaus nicht verkauft bekam.

Im Folgenden machte er in der Steuererklärung einen Betrag in Höhe von über 11.000 Euro als Werbungskosten in Form von

einer „Mietentschädigung geltend. Doch das Finanzamt erkannte Steuerbescheid nur die tatsächlichen Aufwendungen für das Haus an. Hiergegen klagte der Steuerpflichtige bis zum Bundesfinanzhof- allerdings ohne Erfolg.

Der Bundesfinanzhof wies die Klage des Arbeitnehmers ab. Die höchsten Finanzrichter verwiesen in ihrem Urteil darauf, dass nur eine Belastung des Steuerpflichtigen für den Abzug als Werbungskosten infrage kommt. Demgegenüber reichen entgangene Einnahmen etwa aus Miete nicht aus.

Ein Abzug als Werbungskosten kommt nämlich nur dann infrage, wenn Vermögen abfließt. Und das ist bei einem Mietausfall nicht der Fall. Das Aktenzeichen von diesem Urteil lautet: VI R 25/10.