(c)Sven Hoffmann - Fotolia.com

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Das Bundesverfassungsgericht hat die „Entfernungspauschale erst ab dem 21. Kilometer“ gekippt mit der Folge, dass Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (immer) unbegrenzt abzugsfähig sind – hierüber haben wir gestern in zwei Beiträgen kurz berichtet.  Bei bereits veranlagten Jahren sind die Steuerbescheide zu Gunsten des Steuerpflichtigen zu ändern.

Doch wie wirkt sich dies für Sie konkret aus? Was kommt zusätzlich in Ihre Tasche. Dies können Sie jetzt schnell und einfach mit dem Online – Rechner zur Erstattung der Entfernungs- pauschale überschlägig berechnen und vielleicht noch ein Weihnachtsgeschenk im Vorgriff auf die Erstattung mehr kaufen. Aber Achtung: Wenn sich die zusätzlichen Werbungskosten durch den Werbungskostenpauschbetrag nicht voll oder gar nicht auswirken, haben Sie mit Zitronen gehandelt und Sie haben nichts vom schönen neuen Urteil! 

Zum Rechner

Auf jeden Fall kann man schon sagen, dass die maximale Entlastung je Arbeitnehmer bei ca. 650 Euro pro Jahr liegen dürfte.  Wer mehr bekommt, hat auch bedeutend mehr Tage als der Durchschnitt gearbeitet und muss schon besonders gut verdienen. In der Regel dürfte die Erstattung jedoch viel geringer ausfallen.

2 Kommentare

  • Claudia Frank ,

    Da ich Gerfingverdiener bin und keine Steuern bezahle, habe ich leider gar nichts von der Pendlerpauschale. Allerdings hat mir mein Arbeitgeber bis 01.01.07 eine Fahrtkostenpauschale für meinen Arbeitsweg (einfach 12 km) bezahlt. In den letzten beiden Jahren habe ich nichts mehr von ihm erhalten. Kann ich die Fahrtkostenpauschale jetzt auch wieder in Anspruch nehmen und evtl. auch rückwirkend von meinem Arbeitgeber erbeten?
    MfG.

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  • Hallo,
    ich habe gehört, dass bei befristeten Arbeitsverträgen Hin- und Rückfahrt angerechnet wereden können. Stimmt das?
    Vielen Dank für die Antwort

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