© fotofrank - Fotolia.com

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Bis zum Jahr 2005 konnta man als Mandant man die Ausgaben für seinen Steuerberater vollständig als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.

Dies ist seit dem Jahr 2006 aufgrund einer Gesetzesänderung leider nicht mehr möglich. Seitdem erkennt das Finanzamt nur noch die Aufwendungen für den Steuerberater für die Ermittlung der Einkünfte geht. Das bedeutet, dass ein Arbeitnehmer nur noch das Honorar insoweit von der Steuer absetzen kann, wie es  um die Berechnung der Aufwendungen z.B. für eine doppelte Haushaltsführung oder sonstiger Werbungskosten geht.

Anders sieht es jedoch aus, soweit es um das Ausfüllen des sogenannten Mantelbogens für die Steuererklärung geht. Das hierfür zu zahlende Honorar ist nicht mehr steuerlich abzugsfähig.

Nach Ansicht des Bundesfinanzhofes ist diese Beschränkung des Abzugs rechtmäßig. Hierdurch werde nicht gegen die Verfassung verstoßen. Es handele sich um Ausgaben, die für den Steuerzahler nicht zwangsläufig seien. Denn jeder Bürger könne die zum Mantelbogen gehörigen Vordrucke leicht selbst ausfüllen – und somit Privatsache (Aktenzeichen X R 10/08).

Eine merkwürdige Ansicht der Richter, weil für Laien auch das Ausfüllen des Mantelbogens eine schwierige Angelegenheit ist. Von daher sind hierbei viele auf die Unterstützung durch einen Steuerberater angewiesen.