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Der Steuerzahler und die Staatskasse sind bislang die Dummen, soweit Arbeitgeber Ihren Angestellten extrem hohe Gehälter zahlen – was vor allem bei „Spitzenleuten“ in Banken vorkommt. Denn der Arbeitgeber darf diese Aufwendungen in voller Höhe als Betriebsausgaben abziehen – und dadurch viel weniger Steuern in die Staatskasse zahlen.

Von daher fordert jetzt die Fraktion der Grünen, dass dem Einhalt geboten wird. Sie schlagen hierzu vor, dass der unbegrenzte Abzug als Betriebsausgaben auf ein Jahresgehalt von maximal 500.000 Euro pro Mitarbeiter  begrenzt wird. Ein darüber hinausgehender Verdienst soll nur zur Hälfte als Betriebsausgaben abzugsfähig sein.

Abfindungen sollen  nur noch in Höhe von eine Million Euro pro Mitarbeiter als Betriebsausgaben anerkannt werden.

Hierdurch soll eine Ursache der Finanzkrise bekämpft werden. Diese liegt darin, dass einzelne Mitarbeiter im Finanzbereich durch risikoträchtige Geschäfte eine extrem hohe Vergütung erzielen können- die in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung steht.