© fuxart - Fotolia.com

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Die Eigenheimzulage steht normalerweise nur Eigentümern zu, die bis zum 31.12.2005 selbstgenutztes Wohneigentum erworden haben. Selbstgebutztes Eigentum bedeutet, dass der Eigentümer die Immobilie gewöhnlich nicht Dritten zur ausschließlichen Nutzung überlassen darf.

Dies gilt jedoch nicht uneingeschränkt. Eine Überlassung an enge Verwandte ist zulässig, soweit diese unentgeltlich erfolgt.

Das bedeutet zunächst einmal, dass eine vermietung der Wohnung z.B. an die eigenen Eltern nicht infrage kommt. Darüber hinaus dürfen auch keine verdeckten Zahlungen erfolgen, die im Zusammenhang mit der Überlassung stehen. Hiervon ging das Finanzgericht Berlin-Brandenburg in einem Fall aus, wo die Tochter ihre Mutter durch regelmäßige Zuwendungen bei der Zurückzahlung eines Darlehens unterstützt hatte (Az. 11 V 11151/09) .

Sie sollten also bei fortlaufenden Zahlungen darauf achten, dass der Zweck der Zahlung klar ist und es daher zu keinen Missverständnissen kommt.