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Seit dem Veranlagungszeitraum 2006 können Steuerpflichtige die Kosten für ihren Steuerberater nur noch eingeschränkt geltend machen. Ob ein Abzug möglich ist, hängt davon ab, ob es um die Ermittlung von Einkünften z.B. als Arbeitnehmer oder um den Bereich der privaten Lebensführung geht (sogenannte private Steuerberatungskosten).

Geht es also um die Höhe von Werbungskosten bzw. das Ausfüllen der Anlage N in der Steuererklärung, können die Aufwendungen für die Einschaltung des Steuerberaters geltend gemacht werden. Steht hingegen der Abzug von Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen oder haushaltsnahen Dienstleistungen (Mantelbogen der Steuererklärung), hat der Steuerzahler das Nachsehen. Schwierig wird das auch, wenn sich jemand ein Steuerpogramm zulegt.

Dieser chaotische Zustand soll bald ein Ende haben-zugunsten des Steuerzahlers. Die gelb/schwarze Koalition beabsichtigt nach dem Inhalt ihres Koalitionsvertrages, dass der Abzug von privaten Steuerberatungskosten wieder eingeführt werden soll. Mal sehen, wann dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt wird.