Der Gesetzgeber hat seit dem 01.01.2007 die Pendlerpauschale beschnitten. Arbeitnehmer können seitdem die Kilometerpauschale für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstelle in Höhe von 0,30 Euro erst ab dem 21. Entfernungskilometer als Werbungskosten geltend machen. Das gilt normalerweise auch dann, wenn die tatsächlich angefallenen Kosten höher sind.

Diese Kürzung trifft viele Pendler hart. Von daher haben mehrere Steuerpflichtige geklagt. Die angerufenen Finanzgerichte in Niedersachsen, im Saarland sowie der Bundesfinanzhof halten diese Änderung für verfassungswidrig. Sie haben daher ihre Verfahren ausgesetzt und das Bundesverfassungsgericht angerufen. Das Bundesverfassungsgericht wird hierüber am 10.09.2008 mündlich verhandeln, ehe es eine abschließende Entscheidung trifft.

Eine vergleichbare Regelung gibt es übrigens auch für Unternehmer.

Näheres können Sie der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichtes Nr. 70/2008 vom 10.07.2008 entnehmen .