© Lars Johansson - Fotolia.com

© Lars Johansson - Fotolia.com

Viele Handwerker erwarten nach Durchführung ihrer Arbeiten, dass sie das Geld bar auf die Hand bekommen. Diese verbreitete Unsitte wirkt sich jedoch steuerlich verheerend aus. Die Finanzämter erkennen nämlich dann die Zahlungen nicht als haushaltsnahe Dienstleistung an. Und das brauchen sie nach der bisherigen Rechtsprechung einiger Finanzgerichte auch nicht.

Allerdings hat der angerufene Bundesfinanzhof noch nicht endgültig entschieden, ob diese Sichtweise richtig ist. Hier sollten Sie sich jedoch nicht allzu große Hoffnungen machen und neben dem Ausstellen einer Rechnung auf der Überweisung des Honorars bestehen.

Bereits der Wortlaut der maßgeblichen Vorschrift spricht dafür, dass der Bundesfinanzhof nicht den Abzug von Barzahlungen zulässt. Zudem kann so nach Ansicht der Finanzrichter besser Schwarzarbeit bekämpft werden.

Sollten Sie jedoch schon eine solche Zahlung geleistet haben, sollten Sie gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen und sich auf das laufende Revisionsverfahren mit dem Aktenzeichen VI R 28/08 berufen. Eine kleine Chance haben Sie dann nämlich doch- die Sie auch nutzen sollten.