Überlassung von Arbeitskleidung

Betriebliche Belange sind vorteilhaft!

Erbringen Sie als Unternehmer Leistungen an Ihr Personal, kann für die Ermittlung der Umsatzsteuer auf diese Leistungen die sogenannte Mindestbemessungsgrundlage in Höhe der Selbstkosten  angewendet werden. Dafür ist erforderlich, dass die Leistung aufgrund des Dienstverhältnisses erfolgt, das Entgelt Ihres Arbeitnehmers...

Berichtigung der Umsatzsteuer

Gutschriften: Wann darf die Umsatzsteuer berichtigt werden?

Ändert sich für einen steuerpflichtigen Umsatz die Bemessungsgrundlage, wie z.B. durch einen nachträglichen Rabatt, so haben sowohl der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer als auch Sie als Leistungsempfänger den in Anspruch genommenen Vorsteuerabzug zu berichtigen. Das Finanzgericht Niedersachsen hatte darüber zu...

Geschäftsveräußerung im Ganzen

Wenn das Ladengrundstück zurückbehalten wird

Eine Geschäftsveräußerung im Ganzen liegt vor, wenn Sie Ihr Unternehmen im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich übereignen oder in eine Gesellschaft einbringen. Eine solche Geschäftsveräußerung im Ganzen ist nicht umsatzsteuerpflichtig; der Erwerber tritt an die Stelle des Veräußerers. Dies gilt insbesondere...

Verdeckte Gewinnausschüttung

Geschäftsführer vermietet an GmbH weiter

Eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) kann auch darin bestehen, dass Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer Geschäftschancen, die der GmbH gebühren, als Eigengeschäfte wahrnehmen oder Kenntnisse der Gesellschaft über geschäftliche Möglichkeiten tatsächlicher oder rechtsgeschäftlicher Art an sich ziehen und für eigene Rechnung nutzen. Eine...

Verzehr an Ort und Stelle

19 % auf Restaurationsumsätze

Für Sie als Unternehmer gar nicht einfach: Während die Lieferung von Speisen dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegt, ist auf sogenannte Bewirtungs- bzw. Restaurationsumsätze der volle Steuersatz von 19 % anzuwenden, da diese Umsätze als "sonstige Leistungen" angesehen werden....

Rabattfreibetrag bei Belegschaftseinkauf

In welcher Höhe ist der geldwerte Vorteil zu versteuern?

Wenn Sie als Kfz-Händler Ihren Arbeitnehmern einen Pkw verkaufen, entsteht aufgrund der  gewährten Rabatte ein steuer- und sozialversicherunsgpflichtiger geldwerter Vorteil. Dies ist unstreitig.  Umstritten ist aber immer wieder, wie hoch der Vorteil im Einzelfall ist. Nach der Berechnung der  Finanzverwaltung...

Beteiligung an einer GmbH

Kapitalgesellschaftsbeteiligung als notwendiges Betriebsvermögen

Unterhalten Sie eine Beteiligung an einer GmbH, mit der Sie als Freiberufler eine auf die Vergabe von Aufträgen gerichtete Geschäftsbeziehung haben oder schaffen wollen und deren Geschäftsgegenstand Ihrer freiberuflichen Tätigkeit nicht wesensfremd ist, ist diese Beteiligung nach Auffassung des Bundesfinanzhofs...

Private Pkw-Nutzung

Keine private Pkw-Nutzung - die bloße Behauptung reicht nicht aus!

Wenn Sie als Unternehmer ein zu mehr als 50 % betrieblich genutztes Fahrzeug privat nutzen, wird für jeden Kalendermonat 1 % des Bruttolistenpreises als gewinnerhöhende Entnahme angesetzt. Die auf die Privatfahrten entfallenden tatsächlichen Kosten können nur angesetzt werden, wenn die...

Betriebsaufgabe

Aufgabekosten werden auch nachträglich berücksichtigt

Geben Sie Ihr Unternehmen auf, müssen Sie - wie bei einer Betriebsveräußerung - die stillen Reserven versteuern. Es kommt in diesem Fall zur Ermittlung des sogenannten Aufgabegewinns, der tarifermäßigt der Einkommensteuer unterliegt. Der Aufgabegewinn ergibt sich aus dem gemeinen Wert...

Gewerbliche Personengesellschaft

Übertragung eines privaten Wirtschaftsguts

Bringen Sie ein Einzelwirtschaftsgut aus dem Privatvermögen gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine gewerblich geprägte Personengesellschaft ein, liegt laut Bundesfinanzhof steuerrechtlich keine Einlage vor, sondern ein tauschähnlicher Vorgang, und zwar auch dann, wenn der Wert des Wirtschaftsguts teilweise Ihrem Kapitalkonto...