Steuerbüro
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Monatsarchiv für September 2010


Neue Steuer auf Hotelübernachtungen

Mittwoch, den 29. September 2010

Kreative Steuererfinder brauchen die Kommunen.

In schlechten Zeiten braucht die Finanzverwaltung kreative Köpfe, um Steuermehreinnahmen und neue Quellen aufzutun. Der ehemalige Kämmerer der Stadt Köln, Norbert Walter-Borjans, mittlerweile Finanzminister des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, hatte eine zündende Idee. Eine „Bettensteuer“. Der Rat ... Weiterlesen...

Wer den Cent nicht ehrt…

Dienstag, den 28. September 2010

Das Halbeinkünfteverfahren gibt es auch für 1 Euro.

Bis 2008 galt bei der Veräußerung von Gesellschaftsanteilen das sog. Halbeinkünfteverfahren. Erzielte der Steuerpflichtige dabei einen Gewinn, musste er nur die Hälfte davon versteuern. Erzielte er einen Verlust konnte er nur die Hälfte des Verlusts ... Weiterlesen...

Verrechnung von Steuerschulden mit dem Körperschaftsteuerguthaben

Freitag, den 24. September 2010

Darf das Körperschaftsteuerguthaben nachträglich mit Steuerschulden verrechnet werden?

Die Körperschaftsteuerguthaben aus Zeiten vor dem Systemwechsel zum Halbeinkünfteverfahren werden seit 2008 verteilt auf zehn Jahre ausgezahlt.  Nun stellte sich die Frage, ob dieses Guthaben mit offenen Steuern verrechnet werden darf. Im März 2006 wurde das ... Weiterlesen...

Umsatzsteuer für private Nutzung

Mittwoch, den 22. September 2010

Eine Kombination von Berechnungsmethoden ist nicht möglich.

Wird ein betriebliches Fahrzeug privat genutzt, wird die Privatnutzung mit der sog. 1%-Regelung ermittelt oder mit der Fahrtenbuchmethode. Daraus ergeben sich dann die Privatanteile, die den Gewinn erhöhen. Umsatzsteuerlich besteht die Möglichkeit die Umsatzsteuer auf ... Weiterlesen...

Polnische Handwerker als Sub-Unternehmer

Dienstag, den 21. September 2010

Eine Gewerbeanmeldung spricht nicht unbedingt für die Unternehmereigenschaft.

Hier hatten mehrere Unternehmer (Kläger) zusammen Immobilien gekauft mit der Absicht diese zu sanieren und danach wieder zu verkaufen. Eine Prüfung des Hauptzollamts förderte sechs polnische Staatsangehörige zu Tage, die in einem Haus Handwerksarbeiten verrichteten. ... Weiterlesen...

Hinzuschätzungen durch das Finanzamt

Montag, den 20. September 2010

So einfach ist das Hinzuschätzen von Einnahmen für das Finanzamt nicht.

Hier ging es um den Betreiber zweier Pizzerien, der dem Finanzamt handschriftliche Aufzeichnungen über seine Einnahmen aus beiden Pizzerien vorlegte. Das Finanzamt war der Auffassung, dass die aufgezeichneten Einnahmen wirtschaftlich absolut unwahrscheinlich sind. Die Einnahmen ... Weiterlesen...

Schätzung wegen fehlender Buchführungsunterlagen

Dienstag, den 14. September 2010

Das Finanzamt kann die Besteuerungsgrundlagen schätzen, egal weshalb der Steuerpflichtige die Steuererklärung nicht abgeben kann.

Wenn der Steuerpflichtige nach mehrmaligen Erinnerungen des Finanzamts an die Abgabe der Steuererklärungen die Steuererklärungen immer noch nicht einreicht, ist das Finanzamt befugt die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen. Im vorliegenden Fall schätzte das Finanzamt die Einkünfte aus ... Weiterlesen...

Schweden zahlen deutsche Umsatzsteuer

Montag, den 13. September 2010

Auch schwedische Unternehmer können in Deutschland zur Kasse gebeten werden.

Das sog. reverse-charge-Verfahren wurde in Deutschland mit dem § 13b UStG umgesetzt. Diese Vorschrift beinhaltet, dass der Leistungsempfänger Umsatzsteuerschuldner ist, wenn er ein Unternehmer oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist. Dies gilt für ... Weiterlesen...

Kein Vorsteuerabzug trotz umsatzsteuerpflichtiger Verwendung

Freitag, den 10. September 2010

Das Vorhaben entscheidet über den Vorsteuerabzug.

Ein Unternehmer besaß ein Betriebsgrundstück, das er auch betrieblich verwendete. Aufgrund einer behördlichen Anordnung war das Grundstück umfassend zu sanieren. Da der Unternehmer finanziell hierzu nicht in der Lage war musste schließlich das Insolvenzverfahren eröffnet ... Weiterlesen...

Vertragsgestaltungen mit steuerfreien Zuschlägen

Mittwoch, den 8. September 2010

Bei Vertragsgestaltungen mit steuerfreien Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschlägen ist Vorsicht geboten.

Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge sind steuerfrei, wenn sie zusätzlich zum festen Gehalt für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit gezahlt werden. Diese Zuschläge dürfen allerdings nicht in einem einheitlichen Gehalt enthalten sein, das auch für ... Weiterlesen...