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Monatsarchiv für Oktober 2009


Steuerfreie Leistungen für den Schul- oder Bildungszweck

Samstag, den 31. Oktober 2009

Die Bescheinigung der Landesbehörde über steuerfreie Schul- und Bildungszweckleistungen ist ein Grundlagenbescheid.

Im vorliegenden Fall hatte ein Musiklehrer im Jahr 2004 Leistungen an eine Schule erbracht. Diese Schule dient unmittelbar dem Schul- oder Bildungszweck. Leistungen an solche Schulen sind nach § 4 Nr. 21 a) bb) UStG ... Weiterlesen...

Übergang des wirtschaftlichen Eigentums bei aufschiebender Bedingung

Freitag, den 30. Oktober 2009

Wird ein Mitunternehmeranteil unter einer aufschiebenden Bedingung veräußert, erfolgt der Eigentumsübergang mit Eintritt der Bedingung.

Im vorliegenden Fall veräußerte die Klägerin ihre KG-Anteile. Für die Anteile erhielt sie von der Erwerberin Aktien an einer börsennotierten Schweizer AG. Im Kaufvertrag wurden die Aktien mit einem Wert von fünf Prozent unter dem ... Weiterlesen...

Häusliches Arbeitszimmer neben Praxisräumen mit Büroeinrichtung

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

Sind die Praxisräume auch mit Schreibtischen möbliert ist ein häusliches Arbeitszimmer nicht notwendig.

Im vorliegenden Fall betrieb ein Arzt (Kläger) eine Gemeinschaftsarztpraxis in gemieteten Räumen. In sämtlichen Behandlungszimmern befanden sich neben der anderen Einrichtung auch Schreibtische, Büroschränke und Computer. Die Abrechnungen mit den gesetzlichen Krankenkassen wurden in den ... Weiterlesen...

Wertpapierhandel oder Vermögensverwaltung?

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Nicht allein die Nachhaltigkeit einer Tätigkeit als Daytrader qualifiziert diese Tätigkeit als Gewerbebetrieb.

Im vorliegenden Fall betätigte sich ein angestellter Diplom-Betriebswirt im Streitjahr erstmals als sog. Daytrader im Wertpapierhandel. Neben den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit erklärte er daher für das Streitjahr in seiner Einkommensteuererklärung negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb ... Weiterlesen...

Wertpapier-Verluste als Betriebsausgaben?

Montag, den 26. Oktober 2009

Nur das Wollen des Steuerpflichtigen reicht nicht aus um aus Wertpapieren Betriebsvermögen zu machen.

Im vorliegenden Fall unterhält die Klägerin nebenberuflich einen gewerblichen Buchhaltungsservice, für den sie im Streitjahr 2000 einen Verlust von rund 23.700 DM ermittelte. Aufgrund einer Außenprüfung wurde der Verlust auf 318 DM gekürzt. Dies begründete ... Weiterlesen...

Verlustübernahme durch Stadt an Schwimmbadbetreiber als Entgelt

Sonntag, den 25. Oktober 2009

Übernimmt die Stadt den Verlust einer GmbH, die für sie öffentliche Einrichtungen betreibt, handelt es sich um Entgelt.

Im vorliegenden Fall bewirtschaftete eine GmbH ein Schwimmbad, einen Tierpark und zwei Sportstätten für eine Stadt. Die Stadt hielt 75% der Anteile an der GmbH. Die Grundstücksüberlassung von der Stadt an die GmbH erfolgte unentgeltlich. ... Weiterlesen...

Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Zinsen europarechtswidrig?

Samstag, den 24. Oktober 2009

Der BFH zweifelt an, dass die Hinzurechnung von grenzüberschreitenden Zinszahlungen europarechtskonform ist.

Im vorliegenden Fall zahlte eine inländische Kapitalgesellschaft Dauerschuldzinsen an ihre alleinige Anteilseignerin, eine niederländische Kapitalgesellschaft. Diese Zinsen wurden im Streitjahr 2004 nach der geltenden Fassung des § 8 (1) GewStG wieder zur Hälfte hinzugerechnet. Hier zweifelt ... Weiterlesen...

Umsatzversteuerung nach Durchschnittssätzen für Pferdepension?

Freitag, den 23. Oktober 2009

Die Durchschnittssatzversteuerung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe findet bei einer Pferdepension keine Anwendung.

Im vorliegenden Fall betreibt die Klägerin auf eigenen und gepachteten Flächen eine eigene Pferdezucht. Die Umsätze hieraus unterliegen unstreitig der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG für land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Außerdem betreibt die Klägerin noch ... Weiterlesen...

Überlegungen des Finanzgerichts zur nachgeholten Bilanzberichtigung

Donnerstag, den 22. Oktober 2009

Nichts Genaues weiß man nicht.

Im vorliegenden Fall veräußerte eine Bauträger-GmbH im Veranlagungszeitraum 2000 eine Wohnung mit dem dazugehörenden Grund und Boden sowie der Garage. Zwar wurde der Erlös hieraus in 2000 erfasst, der Buchwertabgang unterblieb jedoch. Im ersten noch ... Weiterlesen...

Haftung der Bank für alte Globalzessionen

Mittwoch, den 21. Oktober 2009

Mit diesem Urteil entschied der BFH entgegen die Finanzverwaltungsauffassung.

Im vorliegenden Fall trat die L-GmbH zur Sicherung aller Ansprüche am 16.07.1993 alle Ansprüche ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen durch Globalzession an eine Bank (Klägerin) ab. Die Klägerin zog Forderungen der L-GmbH, die im August ... Weiterlesen...