Inländische Betriebsstätte durch Darlehensgewährung

Die Finanzverwaltung mag inländische Betriebsstätten.

Personengesellschafter erhalten Gewinnanteile, die sie dann im Rahmen ihrer privaten Einkommensteuererklärung versteuern. Dazu gehören auch Vergütungen, die Gesellschafter von der Gesellschaft für ihre Tätigkeit im Dienst der Gesellschaft oder für die Hingabe von Darlehen oder für die Überlassung von Wirtschaftsgütern...

Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft

Vergünstigungen für Anteile an Kapitalgesellschaften setzt eine direkte Beteiligung voraus.

Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft vererbt oder verschenkt, gibt es bei der Ermittlung des Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer einen Freibetrag und einen verminderten Wertansatz für Betriebsvermögen. Voraussetzung ist u.a., dass der Erblasser zu mindestens 25% unmittelbar an der Kapitalgesellschaft beteiligt war....

Klagebefugnis einer Personengesellschaft

Darf die Personengesellschaft für ihre Gesellschafter klagen?

Für Personengesellschaften werden die Gewinne und die Verteilung der Gewinne auf die Gesellschafter in Gewinnfeststellungsbescheiden festgestellt. Die Gewinnfeststellungsbescheide richten sich allerdings nicht an die Gesellschaft sondern an die Gesellschafter. Allerdings kann die Gesellschaft Klage gegen den Gewinnfeststellungsbescheid erheben. Dies erfolgt...

Weniger Ordnungsgeld bei Nichtveröffentlichung

Ordnungsgelder bei Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses fallen jetzt niedriger aus.

Kapitalgesellschaften aber auch GmbH & Co. KGs sind zur Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger verpflichtet. Die Verpflichtung besteht den Jahresabschluss bis spätestens zwölf Monate nach Bilanzstichtag einzureichen, also für die Bilanz zum 31.12.2011 bis 31.12.2012. Wird die Bilanz nicht...

Offenlegung für kleine Kapitalgesellschaften

Die Offenlegung für kleine Kapitalgesellschaften soll vereinfacht werden.

Kapitalgesellschaften sind dazu verpflichtet ihre Jahresabschlüsse im (elektronischen) Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Diese Pflicht bestand schon immer, doch seit der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse für das Jahr 2006 muss dies im elektronischen Bundesanzeiger geschehen. Und eine Nichtveröffentlichung wird nun auch mit Bußgeldern...

Alte Unterlagen ade

Welche Unterlagen können vernichtet werden?

Viele Unternehmer gehen es in diesen Tagen an – das Befreien vom Papier-Ballast. Da Unternehmer bzw. Kaufleute verpflichtet sind (nach dem Handels- und Steuerrecht) Geschäftsunterlagen aufzubewahren, ist der 01. Januar immer ein Stichtag hinsichtlich der Vernichtung von Unterlagen. Damit wird...

Reibungslose Handelsregisteranmeldung

Wie müssen die Unterlagen zur Handelsregisteranmeldung einer GmbH aussehen?

Eine GmbH-Gründung ist in das Handelsregister einzutragen. Dafür ist der Geschäftsführer zuständig, der sich hierzu einen Notar zu Hilfe nimmt. Das Registergericht erhält für die Anmeldung verschiedene Unterlagen wie den Gesellschaftsvertrag und auch eine Versicherung, dass der Geschäftsführer für sein...

Steuerliche Folgen durch Löschung einer britischen Limited

Die OFD Hannover hat sich mit den steuerlichen Folgen der Löschung einer britischen Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland beschäftigt.

Immer häufiger findet die Limited (britische Kapitalgesellschaft) Anklang in Deutschland. Gerade weil hier nur ein geringes Startkapital (möglich 1 englischer Penny, meistens 100 britische Pfund) benötigt wird und auch die Gründung kostengünstig ist. Jetzt hat sich die Oberfinanzdirektion Hannover zu...

Verspätete Offenlegung kann auch kleiner Kapitalgesellschaft 2.500 Euro kosten

Ordnungsgelder wegen Nichteinreichung des Jahresabschlusses beim elektronischen Bundesanzeiger sind unabhängig der Größe der Kapitalgesellschaft festzusetzen.

Seit der Einrichtung des elektronischen Bundesanzeigers ist die flächendeckende Überprüfung der Einreichung der Jahresabschlüsse möglich. Offenlegungspflichtige Gesellschaften müssen ihre Jahresabschlüsse spätestens zwölf Monate nach Ablauf des entsprechenden Geschäftsjahres einreichen. Die Jahresabschlüsse zum 31.12.2008 haben also noch gut sechs Monate Zeit,...

Geld verdienen durch Abmahnungen ist nicht zulässig

Online-Händler, die Abmahnungen an andere Online-Händler verteilen um damit Geld zu verdienen, handeln rechtsmissbräuchlich.

Im vorliegenden Fall ging es um eine Inhaberin eines eBay-Shops (Klägerin), die eine andere eBay-Shop-Betreiberin auf Unterlassung abmahnte. Dabei ging es um eine angeblich falsche Widerrufsbelehrung. Die abgemahnte eBay-Shop-Betreiberin argumentierte, dass das Verhalten der Klägerin rechtsmissbräuchlich sei. Die Klägerin hätte...