Herausgabe von geerbtem Betriebsvermögen

Bei der Weitergabe von geerbtem Betriebsvermögen ist Vorsicht geboten!

Bei der Berechnung der Erbschaft- oder Schenkungsteuer für Betriebsvermögen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. Behaltensfristen, Freibeträge und verminderte Wertansätze. Fallen die Voraussetzungen jedoch später weg, werden diese Vergünstigungen wieder aufgehoben, sodass letztlich doch eine Erbschaft- oder Schenkungsteuer entsteht. Hier...

Kredit mit oder ohne Umsatzsteuer?

Wann ist ein Kredit mit und wann ist er ohne Umsatzsteuer abzurechnen?

Grundsätzlich ist die Gewährung von Krediten umsatzsteuerfrei. Allerdings kann es sein, dass die Kreditgewährung nur eine Nebenleistung ist und dann mit einer steuerpflichtigen Leistung zusammen eine einheitliche Leistung darstellt. Konkret ging es um hier um die Frage, ob eine Gesellschaft...

Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft

Vergünstigungen für Anteile an Kapitalgesellschaften setzt eine direkte Beteiligung voraus.

Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft vererbt oder verschenkt, gibt es bei der Ermittlung des Erbschaft- bzw. Schenkungsteuer einen Freibetrag und einen verminderten Wertansatz für Betriebsvermögen. Voraussetzung ist u.a., dass der Erblasser zu mindestens 25% unmittelbar an der Kapitalgesellschaft beteiligt war....

Klagebefugnis einer Personengesellschaft

Darf die Personengesellschaft für ihre Gesellschafter klagen?

Für Personengesellschaften werden die Gewinne und die Verteilung der Gewinne auf die Gesellschafter in Gewinnfeststellungsbescheiden festgestellt. Die Gewinnfeststellungsbescheide richten sich allerdings nicht an die Gesellschaft sondern an die Gesellschafter. Allerdings kann die Gesellschaft Klage gegen den Gewinnfeststellungsbescheid erheben. Dies erfolgt...

Kleinunternehmerschaft nach Insolvenzeröffnung

Wer hat hier das sagen?

Das Umsatzsteuergesetz kennt den Kleinunternehmer. Hierbei handelt es sich um einen Unternehmer, der aufgrund seiner geringen Umsätze (s. auch Steuer-Ratgeber) von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmerschaft optieren kann. Der Kleinunternehmer kann aber auch (wieder) auf die Kleinunternehmerregelung verzichten. Das bedeutet, er...

Ehrlichkeit wird bestraft

Wer ehrlich ist zahlt drauf.

Für die Privatnutzung eines betrieblichen Pkws wird grundsätzlich die 1%.-Regelung zur Ermittlung der Privatanteile bemüht. Dabei spricht der sog. Anscheinsbeweis dafür, dass ein zur privaten Nutzung überlassener Pkw auch privat genutzt wird. Hier ging es um eine GmbH-Geschäftsführerin und die...

Wertlose Forderung als Einlage

Nicht jede Einlage ist für die atypisch stille Gesellschaft geeignet.

Die typische und die atypische stille Gesellschaft unterscheiden sich darin, dass der atypisch Stille als Mitunternehmer angesehen wird und Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt. Die Voraussetzung dafür ist, dass er Mitunternehmerinitiative entfalten kann und Mitunternehmerrisiko trägt. Wichtig ist auch, dass der...

Forderungen eintreiben für das Finanzamt

Treibt der Insolvenzverwalter Forderungen ein, geht nur der Nettoanteil in die Masse ein.

Im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines Unternehmers versucht der Insolvenzverwalter regelmäßig Forderungen einzutreiben, die aus der Zeit vor der Verfahrenseröffnung bestehen. Diese Forderungen bestehen aus dem Entgelt für die Leistung und dem Anteil für die Umsatzsteuer,...

Reibungslose Handelsregisteranmeldung

Wie müssen die Unterlagen zur Handelsregisteranmeldung einer GmbH aussehen?

Eine GmbH-Gründung ist in das Handelsregister einzutragen. Dafür ist der Geschäftsführer zuständig, der sich hierzu einen Notar zu Hilfe nimmt. Das Registergericht erhält für die Anmeldung verschiedene Unterlagen wie den Gesellschaftsvertrag und auch eine Versicherung, dass der Geschäftsführer für sein...

Erneuter Versuch: Organschaft auch ohne Verlustübernahme

Entgegen der ständigen BFH-Rechtsprechung hat das Finanzgericht Köln entschieden, dass für eine Organschaft keine zwingende Verlustübernahme nötig ist.

Nach ständiger BFH-Rechtsprechung wird ein Gewinnabführungsvertrag steuerlich nur anerkannt, wenn ausdrücklich auch eine Verlustübernahme nach § 302 AktG im Vertrag vereinbart wurde. Nach unangefochtener Rechtsprechung des Bundesgerichtshof kämen die Verlustübernahme und Gläubigerschutzregelungen (§§ 302 und 303 AktG) beim GmbH-Vertragskonzern unmittelbar...