Wer will das abweichende Wirtschaftsjahr?

Der Bundesfinanzhof sieht's locker.

Grundsätzlich entspricht das Wirtschaftsjahr eines Gewerbetreibenden dem Kalenderjahr. Land- und Forstwirte haben jedoch grundsätzlich ein sog. abweichendes Wirtschaftsjahr, nämlich vom 01. Juli bis 30. Juni. Sind sie gleichzeitig noch Gewerbetreibende, so können sie mit Zustimmung des Finanzamts das für den...

Rückstellung mit Vorteilen

Stehen Vorteile im Zusammenhang mit einer Rückstellung, müssen diese saldiert werden.

Bei der Bewertung von Rückstellungen müssen zukünftige Vorteile, die mit der Erfüllung der Verpflichtung zusammenhängen, berücksichtigt werden. D.h. sie verändern die Rückstellung wertmäßig. Zumindest soweit der Vorteil nicht eigens als Forderung zu aktivieren ist. Im konkreten Fall ging es um...

Steuerliches Golfturnier

Für steuerliche Zwecke beinhaltet ein Golfturnier zuviel Spaß.

Das Einkommensteuergesetz zählt eine Reihe von nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben auf. U.a. dürfen Aufwendungen für Jagd oder Fischerei … sowie für ähnliche Zwecke sowie die hiermit zusammenhängenden Bewirtungen den Gewinn nicht mindern (§ 4 (5) S. 1 Nr. 4 EStG). Im...

Steuererstattungs- und Nachforderungszinsen in der Bilanz

Die OFD Frankfurt hat sich mit Steuererstattungs- und Nachforderungszinsen beschäftigt.

Die Oberfinanzdirektion Frankfurt hat sich mit der bilanzsteuerlichen Behandlung von Erstattungs- und Nachzahlungszinsen beschäftigt. Forderungen werden erst dann ausgewiesen, wenn sie zum Bilanzstichtag tatsächlich entstanden sind. Damit dürfen Steuererstattungszinsen erst dann in der Bilanz als Forderung ausgewiesen werden, wenn die...

Rechnungsabgrenzungsposten oder nicht?

Der BFH hat sich damit beschäftigt, wann ein Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden ist.

In der Bilanz sind Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag getätigt werden, aber Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag sind, als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten auszuweisen. Durch die Bildung von (aktiven oder passiven) Rechnungsabgrenzungsposten sollen Einnahmen und Ausgaben in dem Jahr...

Weniger Ordnungsgeld bei Nichtveröffentlichung

Ordnungsgelder bei Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses fallen jetzt niedriger aus.

Kapitalgesellschaften aber auch GmbH & Co. KGs sind zur Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger verpflichtet. Die Verpflichtung besteht den Jahresabschluss bis spätestens zwölf Monate nach Bilanzstichtag einzureichen, also für die Bilanz zum 31.12.2011 bis 31.12.2012. Wird die Bilanz nicht...

Rückstellung für die Aufbewahrung von Unterlagen

Eine klare Zuordnung ist immer wichtig.

Bereits vor etwa zehn Jahren entschied der Bundesfinanzhof, dass für die öffentlich-rechtliche Verpflichtung Geschäftsunterlagen aufzubewahren eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in der Bilanz auszuweisen ist. Im vorliegenden Fall war aber die Höhe der Rückstellung streitig. Eine Sparkasse (Klägerin) hatte sämtliche...

Neues Merkblatt zur E-Bilanz

Das Finanzministerium Brandenburg gibt einen Überblick über die Umstellung auf die E-Bilanz.

Nach einigem Hin und Her kommt sie jetzt tatsächlich – die E-Bilanz (wir berichteten). Unternehmen, die bilanzieren, müssen ihre Bilanzen für Wirtschaftsjahre die nach dem 31.12.2011 beginnen elektronisch übermitteln. Allerdings gilt für das Jahr 2012 noch eine Schonfrist. Es wird...

Nicht abziehbare Schuldzinsen in jedem Fall

An den nicht abziehbaren Schuldzinsen führt kein Weg dran vorbei.

Schuldzinsen sind dann nicht als Betriebsausgaben abziehbar, wenn aus dem Betrieb heraus sog. Überentnahmen stattgefunden haben. D.h. verkürzt, der Gewerbetreibende hat mehr finanzielle Mittel entnommen, als er erwirtschaftet bzw. eingelegt hat. Diese Vorschrift über den beschränkten Schuldzinsenabzug ist bei Bilanzierenden...

Offenlegung für kleine Kapitalgesellschaften

Die Offenlegung für kleine Kapitalgesellschaften soll vereinfacht werden.

Kapitalgesellschaften sind dazu verpflichtet ihre Jahresabschlüsse im (elektronischen) Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Diese Pflicht bestand schon immer, doch seit der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse für das Jahr 2006 muss dies im elektronischen Bundesanzeiger geschehen. Und eine Nichtveröffentlichung wird nun auch mit Bußgeldern...