Gewerbesteuer-Anrechnung für Personengesellschafter

Wie ermittelt sich der Anteil an der Gewerbesteuer eines Personengesellschafters zur Anrechnung auf die Einkommensteuer?

Seit Jahren wird die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer bei natürlichen Personen und Personengesellschaftern angerechnet. Bei Personengesellschaftern wird der Anteil am Gewerbesteuermessbetrag abhängig von der Gewinnverteilung gemacht. Dabei richtet sich der Anteil nach dem Anteil des Gesellschafters am Gewinn im Verhältnis...

Unterhalt trotz Investitionsabzugsbetrag

Kann der Unterhalt trotz Investitonsabzugsbetrag abgesetzt werden?

Werden Angehörige, z.B. die Mutter, mit einem Unterhalt unterstützt, kann dies in der Einkommensteuererklärung als Unterhaltsaufwand berücksichtigt werden. Allerdings sind Unterhaltsaufwendungen nur dann zwangsläufig und als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen, wenn sie in einem angemessenen Verhältnis zum Nettoeinkommen des Leistenden stehen...

Offenbar unrichtig: Umsatzsteuerzahlungen fehlen

Fehler, die das Finanzamt übernimmt, können jederzeit geändert werden.

Die Abgabenordnung kennt verschiedene Berichtigungsmöglichkeiten. Unter anderem auch eine Berichtigungsvorschrift für sog. offenbare Unrichtigkeiten. Das sind Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliches die beim Erlass eines Bescheids, also im Amt, unterlaufen sind. Diese können jederzeit korrigiert werden. Auch mechanische Versehen, wie Eingabe-...

Abweichende Steuererklärungen

Eklären Steuerpflichtige in verschiedenen Steuererklärungen unterschiedliche Zahlen, könnte das eine leichtfertige Steuerverkürzung sein.

Hier ging es um ein Arztehepaar, das eine gemeinsame Praxis betrieb. Sie ermittelten den Gewinn der Arztpraxis und erklärten diesen in der gemeinsamen Gewinnfeststellungserklärung für die Praxis. In der privaten Einkommensteuererklärung wiederum gaben sie korrekterweise den halben Gewinn für den...

Nicht abziehbare Schuldzinsen in jedem Fall

An den nicht abziehbaren Schuldzinsen führt kein Weg dran vorbei.

Schuldzinsen sind dann nicht als Betriebsausgaben abziehbar, wenn aus dem Betrieb heraus sog. Überentnahmen stattgefunden haben. D.h. verkürzt, der Gewerbetreibende hat mehr finanzielle Mittel entnommen, als er erwirtschaftet bzw. eingelegt hat. Diese Vorschrift über den beschränkten Schuldzinsenabzug ist bei Bilanzierenden...

Schätzung des Prüfers bei Gastronomen

Das Finanzgericht München hat den Betriebsprüfern Rückendeckung gegeben.

Ein Gastronom (Kläger) betrieb ein Restaurant, ein Café und eine Bar. Dort bot er deutsche Gerichte, Pastagerichte und Eisbecher an. Aufgrund einer Betriebsprüfung erließ das Finanzamt geänderte Gewinn-Feststellungsbescheide und auch geänderte Gewerbesteuermessbescheide. Denn die Buchführung des Klägers sei nicht vollständig...

Kriterien für den Übergang des Geschäftswert bei verdeckter Einlage

Damit der Geschäftswert durch eine verdeckte Einlage tatsächlich übergeht sind einige Faktoren zu berücksichtigen.

Im vorliegenden Fall gründeten die Kläger 1989 eine GmbH. Darin führten sie faktisch das Einzelunternehmen des Klägers fort. Das beinhaltete, dass die GmbH den Kundenstamm weiter betreute und auch die meisten Arbeitsverhältnisse aus dem Einzelunternehmen fortsetzte. Zunächst behandelte der Kläger...

Familiengesellschaften können nur angemessene Gewinne verteilen

Ist eine Gewinnbeteiligung eines atypisch stillen Gesellschafters in einer Familiengesellschaft unangemessen hoch wird der Beteiligungsbetrag gekürzt.

Im vorliegenden Fall ging es um eine OHG mit einem Mehrheitsgesellschafter, dessen Sohn seit 1993 an der OHG eine typisch stille Beteiligung hielt. Der Sohn hatte eine Einlage von 150.000 DM zu leisten, die jährlich mit 5 % zu verzinsen...

Das Arbeitszimmer der Dozenten

Der qualitative Schwerpunkt der Tätigkeit eines Dozenten liegt am Vortragsort.

Im vorliegenden Fall ging es um einen pensionierten Beamten (Kläger), der neben seinen Versorgungsbezügen Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielte. In seinem häuslichen Arbeitszimmer führte er eine Kanzlei für Rechtsbeistand, übte eine schriftstellerische Tätigkeit aus und bereitete sich dort auf Lehr-...

Einmalige Ausübung des Wahlrechts zur Gewinnermittlungsart genügt

Die Entscheidung den Gewinn durch Einnahmen-Überschussermittlung zu ermitteln muss der Steuerpflichtige nicht jährlich wiederholen.

Im vorliegenden Fall kaufte eine Steuerpflichtige ein Grundstück und parzellierte dieses. Danach veräußerte sie innerhalb eines Jahres sämtliche Grundstücke mit Ausnahme eines Grundstücks. Ihre Einkünfte erklärte sie als gewerbliche Einkünfte, da sie von gewerblichen Grundstückshandel ausging. Das nicht veräußerte Grundstück...