Rücklagenbildung ja, nein, vielleicht

Fällt die Entscheidung schwer, kann sich der Steuerpflichtige noch bis zur Bestandskraft Zeit lassen.

Das Steuerrecht sieht die Möglichkeit vor, bei der Veräußerung von Grund und Boden aus einem Betriebsvermögen heraus den Gewinn auf andere Wirtschaftsgüter zu übertragen. Wenn diese Wirtschaftsgüter erst angeschafft werden, kann eine gewinnmindernde Rücklage gebildet werden und die Übertragung später...

Wirtschaftsgüter von rechts nach links

Wird gleiches gleicht behandelt?

Wirtschaftsgüter können von einem Betriebsvermögen in ein anderes übertragen werden, z.B. eine Maschine, die ein Unternehmer aus seinem Einzelunternehmen in die mit seinem Geschäftspartner gegründete OHG mitnimmt. Das Einkommensteuergesetz hat hierfür eine eigene Vorschrift, die besagt, dass die Wirtschaftsgüter zum...

Neues zum Ordnungsgeldverfahren

Kleine Kapitalgesellschaften müssen nicht mehr so tief in die Tasche greifen.

Im Jahre 2006 wurden durch das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) grundlegende Änderungen über die Durchsetzung der Offenlegungspflicht getroffen. Dem Bundesamt für Justiz (BMJ) wurde die Durchsetzung der Offenlegungspflichten übertragen. Es ahndet die Nichteinhaltung mit...

Steuererstattungs- und Nachforderungszinsen in der Bilanz

Die OFD Frankfurt hat sich mit Steuererstattungs- und Nachforderungszinsen beschäftigt.

Die Oberfinanzdirektion Frankfurt hat sich mit der bilanzsteuerlichen Behandlung von Erstattungs- und Nachzahlungszinsen beschäftigt. Forderungen werden erst dann ausgewiesen, wenn sie zum Bilanzstichtag tatsächlich entstanden sind. Damit dürfen Steuererstattungszinsen erst dann in der Bilanz als Forderung ausgewiesen werden, wenn die...

Rechnungsabgrenzungsposten oder nicht?

Der BFH hat sich damit beschäftigt, wann ein Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden ist.

In der Bilanz sind Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag getätigt werden, aber Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag sind, als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten auszuweisen. Durch die Bildung von (aktiven oder passiven) Rechnungsabgrenzungsposten sollen Einnahmen und Ausgaben in dem Jahr...

Weniger Ordnungsgeld bei Nichtveröffentlichung

Ordnungsgelder bei Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses fallen jetzt niedriger aus.

Kapitalgesellschaften aber auch GmbH & Co. KGs sind zur Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger verpflichtet. Die Verpflichtung besteht den Jahresabschluss bis spätestens zwölf Monate nach Bilanzstichtag einzureichen, also für die Bilanz zum 31.12.2011 bis 31.12.2012. Wird die Bilanz nicht...

Herstellungskosten für ein Gebäude auf fremden Grund

Wer kann die Kosten abziehen?

Hier ging es um den Inhaber einer Schreinerei (Kläger), der sein Unternehmen auf Teilflächen führte, die zur Hälfte auch seiner Ehefrau gehörten. Auf diesen Grundstücken errichtete der Kläger mit Mitteln aus der Schreinerei die für den Betrieb notwendigen Gebäude. Über...

Rückstellung für die Aufbewahrung von Unterlagen

Eine klare Zuordnung ist immer wichtig.

Bereits vor etwa zehn Jahren entschied der Bundesfinanzhof, dass für die öffentlich-rechtliche Verpflichtung Geschäftsunterlagen aufzubewahren eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in der Bilanz auszuweisen ist. Im vorliegenden Fall war aber die Höhe der Rückstellung streitig. Eine Sparkasse (Klägerin) hatte sämtliche...

Kreditnebenkosten in der Bilanz

Et kütt dropp an...

Bereits am 22. Juni 2011 hatte sich der Bundesfinanzhof mit Kreditnebenkosten und Darlehenszinsen und ihrer Behandlung in der Bilanz zu beschäftigen. Dieses Urteil ist interessant für Unternehmen, die Darlehen abgeschlossen haben. Häufig sind dabei einmalige sog. Kreditnebenkosten zu entrichten, Bearbeitungsentgelte....

Pensionsrückstellung für beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer

Ist die Rückstellung für einen beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer anders zu berechnen?

Nach der herrschenden Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ist eine Pensionsrückstellung für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer grundsätzlich mit einem Ruhestandsalter von 65 Jahren zu berechnen. Im konkreten Fall ging es um eine Steuerberatungspraxis als GmbH. Zunächst waren Gesellschafter A zu 75% und Gesellschafter B...