Zahlt die GmbH seinem Gesellschafter-Geschäftsführer für die zündende Geschäftsidee Beträge aus, handelt es sich um verdeckte Gewinnausschüttungen.

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Im vorliegenden Fall hatte der Gesellschafter-Geschäftsführer für eine noch nicht konkretisierte Geschäftsidee, die zur Gründung der GmbH führte, von der GmbH Zahlungen erhalten.
Das Finanzgericht des Saarlandes sah hierin jedoch eine verdeckte Gewinnausschüttung und führte aus, dass eine reine Geschäftsidee die Grundlage jedes Unternehmens sei. Sie enthalte in der Regel noch kein Spezialwissen, das als „Know-how“ bewertbar und verwertbar wäre. Die Geschäftsidee stelle daher kein selbstständiges, überlassungsfähiges immaterielles Wirtschaftsgut dar. Der wirtschaftliche Erfolg und der daraus resultierende Wachstum der GmbH beruhe nach Auffassung des FG auf dem Geschäftswert der GmbH. Hierin gehe die Geschäftsidee untrennbar auf.
(FG des Saarlandes v. 26.06.08 – 1 K 1208/03; Rev. eingelegt, Az. BFH: I R 79/08)