Betreiber von Kampfsportschulen brauchen nicht unbedingt Umsatzsteuer zu entrichten.

© Falko Matte - Fotolia.com

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Für Steuerzahler, die einen Kampfsportschule besuchen möchten, ist sicherlich interessant, dass diese unter Umständen keine Umsatzsteuer erheben muss. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Finanzgerichtes Rheinland-Pfalz.

Im vorliegenden Fall hatte der Betreiber einer Kampfsportschule Umsatzsteuer entrichten sollen, weil es angeblich um eine Freizeitbetätigung gehen würde.

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz sah das jedoch anders. Die Richter begründeten das damit, dass es in den angebotenen Kursen der Kampfsportschule vor allem um Gewaltprävention und Selbstverteidigung geht. Aus diesem Grunde sind sie von der Umsatzsteuer befreit, weil sie mit dem Unterricht an Schulen und Hoschulen vergleichbar sind. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Das Aktenzeichen lautet: 6 K 2249/12.