Explodierende Energiekosten
Samstag, den 23. August 2008 (Harald Büring)Was könnte der Staat zur Entlastung der Bürger unternehmen?
Viele Bürger, aber auch Unternehmen und Vereine leiden unter den steigenden Energiekosten für Öl, Benzin, Diesel, Strom und Gas. Nach einem Beitrag von Plusminus wurde der Strompreis bei 300 Stromerzeugung zum Jahresanfang 2008 erhöht. Eine dreiköpfige Familie zahlt nach Informationen von Plusminus jetzt fast doppelt so viele Steuern auf Strom wie noch vor zehn Jahren. Das kommt auch dadurch, weil die großen Energiekonzerne ihre Monopolstellung ausnutzen.
Der Staat verdient hier übrigens kräftig mit. Von dem an den Stromerzeuger gezahlten Strompreis gehen laut Plusminus satte 41% an den Staat.
Dies kommt auch deshalb, weil hier die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer 19% beträgt. Die Betroffenen müssen hier den vollen Regelsatz zahlen. Wenn der Staat die Umsatzsteuer auf 7% senken würde, wäre das für viele eine große Entlastung. Sozial Schwache sind hier besonders betroffen. Aber das Bundesfinanzministerium denkt zur Zeit gar nicht dran – unter Berufung auf das klaffende Haushaltsloch. Dabei führt die Senkung der Umsatzsteuer nicht nur zu der Entlastung der Bürgern, Unternehmer und Vereine, sondern kurbelt auch den Konsum und die Konjunktur an.
Nähere Informationen können Sie den Internetseiten von Plusminus entnehmen.
Einen Strompreisrechner finden Sie hier .
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