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Bankenskandal bei KfW

Freitag, den 26. September 2008 (Harald Büring)

Der Bundesrechnungshof kritisiert das Verhalten der staatlichen Förderungsbank KfW vehement- aber auch der staatlichen Aufsicht. Das wird auch Auswirkungen für alle Steuerzahler haben.

Der KfW – einer “Anstalt des öffentlichen Rechts” – war kürzlich eine schwere Panne unterlaufen: Sie hatte – eben mal so – 350 Millionen Euro an das amerikanische Bankhaus Lehmann Brothers überwiesen. Das Dumme war nur, dass dieses Kreditinstitut bereits pleite war und das Geld nun verloren ist.

Der Bundesrechnungshof sieht dies als unverantwortlich an und rügt diesen Skandal. Hierdurch ist nämlich ein Bankhaus, welches über Jahre als erfolgreich angesehen wurde, über Nacht zum Sanierungsfall geworden.

Und wer muss das wieder ausbaden? Natürlich mal wieder der Steuerzahler, weil diese Bank nun am Tropf des Staates hängt und Unterstützung benötigt- aus der Bundeskasse.

Laut einem geheimen Bericht des Bundesrechnungshofes geht es um einen Betrag von 1,2 Milliarden Euro zuzüglich einer Bürgschaft in Höhe von 600 Millionen Euro. Darüber hinaus sind Häuslebauer, Existenzgründer und Studenten die Dummen, weil neun Milliarden Euro für das Einräumen von günstigen Krediten fehlen. Auf der Homepage des Bundesrechnungshofes hüllt man sich dazu noch in Schweigen.


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